Absperrsysteme wie Absperrblasen, Absperrscheiben & mehr für Rohr und Kanal vom Hersteller

Sie suchen ein zuverlässiges Absperrsystem, um eine Rohrleitung sauber und dicht zu verschließen, sei es temporär für Reinigung, Sanierung oder Dichtheitsprüfung oder im Notfall zur Schadensbegrenzung? Bei G. Drexl finden Sie das komplette Spektrum aus einer Hand: kurze und lange variable Absperrblasen für Durchmesser von rund 20 bis 1.200 mm, Absperrscheiben mit Bypass von 38 bis 700 mm, Absperrstopfen für kleine Sanitärleitungen, Höchstdruckblasen mit 6 bar, Prüfblasen für die Dichtheitsprüfung, das fertige Hausanschlussprüfset nach DIN EN 1610 sowie original CHERNE Test-Balls und passendes Zubehör. Seit 1986 fertigen wir Absperrtechnik in unserem Produktionszentrum in Bad Abbach bei Regensburg „Made in Germany", versandkostenfrei innerhalb Deutschlands.
Absperrblasen und Rohrdichtkissen für jede Rohrleitung
Absperrblasen, auch als Rohrdichtkissen, Kanalblasen oder Rohrverschlussballons bezeichnet, verschließen Leitungen pneumatisch: Die Blase wird in das Rohr eingeführt und über ein Reifenventil oder eine Druckluftkupplung aufgeblasen, bis sie sich dicht an die Rohrwand anlegt. Der profilierte, strapazierfähige Gummi passt sich dabei auch unebenen Rohrinnenflächen an und sorgt für sicheren Halt. Für punktgenaues Verschließen kleinerer Rohre eignen sich unsere kurzen Absperrblasen in festen DN-Größen, während lange variable Absperrblasen mit Druckluftkupplung einen breiten Durchmesserbereich abdecken und sich flexibel auf unterschiedliche Rohrgrößen einstellen lassen. Wo höhere Druckanforderungen bestehen, kommen unsere Höchstdruckblasen mit 6 bar zum Einsatz. Ergänzend führen wir die original CHERNE Test-Balls mit Kette und Ring für besonders robuste Anwendungen. Alle Blasen sind mehrfach wiederverwendbar und im Temperaturbereich von -20 °C bis +60 °C einsetzbar.
Absperrscheiben und Absperrstopfen – mechanische Absperrung
Wo eine pneumatische Lösung nicht praktikabel ist oder eine starre, definierte Absperrung gewünscht wird, sind Absperrscheiben und Absperrstopfen die richtige Wahl. Unsere Absperrscheiben mit Bypass, auch als Prüfscheiben oder Absperrteller bekannt, sind in Größen von 38 bis 700 mm verfügbar und für alle gängigen Rohrarten geeignet. Die integrierte Bypass-Bohrung erlaubt parallel zur Absperrung eine Druck- oder Dichtheitsprüfung, ohne dass die Scheibe entfernt werden muss. Für kleinere Sanitär- und Hausinstallationsleitungen bieten wir robuste Absperrstopfen in 12, 19, 25 und 32 mm, ideal zum schnellen und sicheren Verschließen vor Wartungs- oder Sanitärarbeiten.
Welches Absperrsystem für welche Aufgabe?
Die folgende Übersicht zeigt auf einen Blick, welche Lösung für welchen Einsatz am besten passt:
| Produkttyp | Durchmesserbereich | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Absperrblase kurz | DN 50 bis 300 mm | Punktgenaues Abdichten in engen Hausanschlüssen und Sanitärbereich |
| Absperrblase lang variabel | DN 35 bis 1.200 mm | Flexible Absperrung über weite DN-Spannen, Kanal- und Tiefbau |
| Höchstdruckblase 6 bar | diverse DN | Anwendungen mit erhöhten Druckanforderungen |
| Absperrscheibe mit Bypass | 38 bis 700 mm | Mechanische Absperrung mit paralleler Druck-/Dichtheitsprüfung |
| Absperrstopfen | 12 bis 32 mm | Kleine Sanitär- und Hausinstallationsleitungen |
| CHERNE Test-Ball | ab ca. 20 mm | Premium-Test-Balls mit Kette und Ring für kompakte Einsätze |
| Hausanschlussprüfset EN 1610 | Hausanschluss | Komplettsystem für die Dichtheitsprüfung nach Norm |
Dichtheitsprüfung nach DIN EN 1610
Die DIN EN 1610 schreibt die Dichtheitsprüfung von Abwasserkanälen und -anschlussleitungen mit Wasser oder Luft bei Neubau und Sanierung vor. Unsere Prüfblasen mit Bypass sind speziell für diese Prüfungen ausgelegt: Über den integrierten Durchgang lässt sich das Prüfmedium kontrolliert anlegen, ohne die Absperrung zu lösen. Für die häufigste Anwendung im Hausanschlussbereich bieten wir mit dem Hausanschlussprüfset EN 1610 ein einsatzfertiges Komplettset an. Das spart Beschaffungsaufwand und stellt sicher, dass alle benötigten Komponenten aufeinander abgestimmt sind.
Typische Einsatzbereiche unserer Absperrsysteme
Unsere Absperrsysteme kommen überall dort zum Einsatz, wo Rohre und Kanäle kontrolliert verschlossen werden müssen, im Profialltag wie im Notfall. Dazu zählen das temporäre Absperren bei Reinigungs- und Spülarbeiten, die Vorbereitung von Sanierungs- und Reparaturmaßnahmen, die Dichtheitsprüfung nach DIN EN 1610 bei neu verlegten oder sanierten Leitungen, die Rückstausicherung und der Hochwasserschutz im privaten wie öffentlichen Bereich sowie Notfalleinsätze, in denen austretende Stoffe schnell gestoppt werden müssen, um Umweltschäden zu verhindern. Zu unseren typischen Anwendern zählen kommunale Betriebe, Installateure und Klempnereien, Tiefbau- und Sanierungsunternehmen sowie Industriebetriebe.
Ihr deutscher Hersteller für Absperrtechnik – Made in Germany seit 1986
Seit 1986 entwickeln und fertigen wir Absperrtechnik in unserem Produktionszentrum in Bad Abbach bei Regensburg. Unsere Blasen bestehen aus robustem Gummi mit rutschhemmenden Profilrillen, sind mehrfach wiederverwendbar und in vielen Fällen teilweise chemikalienbeständig. Die konkreten Beständigkeiten gegen einzelne Medien finden Sie in den Tabellen auf den jeweiligen Produktdetailseiten. Passendes Zubehör wie unsere Standpumpe mit Manometer, Luftdruck-Verlängerungsschläuche und Reifenventiladapter gibt es ebenfalls bei uns. So erhalten Sie das komplette einsatzfertige System aus einer Hand. Kostenlose Beratung über unsere Hotline, versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands und Leasing für Gewerbekunden auf Anfrage runden das Angebot ab.
Häufige Fragen zu Absperrsystemen
Wie funktioniert eine Absperrblase?
Eine Absperrblase wird in das Rohr eingeführt und über ein Reifenventil oder eine Druckluftkupplung mit Luft aufgeblasen. Der profilierte Gummikörper legt sich dicht an die Rohrwand und verschließt die Leitung temporär. Nach getaner Arbeit wird die Luft wieder abgelassen und die Blase entnommen.
Was ist der Unterschied zwischen einer Absperrblase und einer Absperrscheibe?
Absperrblasen sperren pneumatisch ab, indem sie aufgeblasen werden. Sie sind flexibel und passen sich der Rohrwand an. Absperrscheiben sperren mechanisch ab, indem die Scheibe vor das Rohrende oder in einen Flansch gesetzt wird. Scheiben mit Bypass-Bohrung erlauben zusätzlich eine parallele Druck- oder Dichtheitsprüfung.
Welche Absperrblase eignet sich für die Dichtheitsprüfung nach DIN EN 1610?
Für Prüfungen nach DIN EN 1610 sind Prüfblasen mit Bypass die richtige Wahl: Der integrierte Durchgang erlaubt das kontrollierte Anlegen des Prüfmediums. Für den Hausanschlussbereich bieten wir das Hausanschlussprüfset EN 1610 als einsatzfertige Komplettlösung an.
Sind die Absperrblasen wiederverwendbar?
Ja, unsere Absperrblasen sind auf den mehrfachen, professionellen Einsatz ausgelegt. Bei Einhaltung der angegebenen Druckwerte und sachgemäßer Reinigung nach dem Einsatz sind sie langlebig und über lange Zeit nutzbar.
Welche Druckklassen bieten Sie an?
Unsere Standard-Absperrblasen decken die gängigen Anwendungen im Kanal- und Sanitärbereich ab. Wo höhere Drücke erforderlich sind, stehen separat Höchstdruckblasen mit 6 bar zur Verfügung. Die genauen Werte für maximalen Aufblas- und Gegendruck finden Sie auf der jeweiligen Produktdetailseite.
Wie groß muss die Absperrblase im Verhältnis zum Rohr sein?
Jede Blase ist für einen bestimmten Rohrdurchmesserbereich ausgelegt: Bei kurzen Blasen sind das feste DN-Größen mit engem Toleranzbereich, bei langen variablen Blasen ein breiter Spannungsbereich (z. B. DN 70 bis 150 mm). Wählen Sie immer das Modell, dessen Bereich Ihren Rohrinnendurchmesser einschließt. Wenn Sie unsicher sind, beraten wir Sie kostenlos.

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